ÖVV begrüßt Lockerungen für Spitzen- wie Breitensport und setzt nächste Schritte

  • 18. April 2020

Mitte der Woche stellte Sportminister Werner Kogler die ersten Lockerungen der Coronavirus-bedingten Beschränkungen für Spitzen- und Breitensport in Aussicht. Demnach sollen ab 20. April SpitzensportlerInnen unter Auflagen wieder trainieren dürfen, ab 1. Mai HobbysportlerInnen wieder Zugang zu bestimmten Outdoor-Sportstätten erhalten. Der Österreichische Volleyball Verband begrüßt die Entwicklung und leitet nächste Schritte ein.

Die hohe Anzahl der im ÖVV eingegangenen Anfragen – vorrangig bezüglich der Ausübung von Beachvolleyball im Frühling und Sommer – zeigt, dass das Verlangen nach sportlicher Aktivität groß ist. Im Volleyball Verband ist man derzeit bemüht, Details, Regelungen bzw. offene Fragen zur Lockerung möglichst rasch abzuklären. Priorität hat natürlich nach wie vor, dass sämtliche Vorgaben der Regierung eingehalten werden können, um die Gesundheit der Bevölkerung nicht zu gefährden.

„Die Aufgaben, die die Regierung an die Sportfachverbände zur schrittweisen Normalisierung des Sportbetriebes delegiert hat, sind gut, aber naturgemäß noch mit einigen ‚Unbekannten‘ versehen. Deshalb erarbeiten unsere Sparten Halle und Beach nun einen Phasenplan, der bis Ende Sommer mögliche Szenarien für Spitzensport, Breitensport und Veranstaltungen beinhaltet“, erklärt ÖVV-Präsident Gernot Leitner. „Im Sog der hoffentlich in Österreich fortlaufenden Lockerungen sollten wir“, so Leitner weiter, „dann sehr rasch im Stande sein, diese umzusetzen. Für klare terminliche Aussagen, wann was erlaubt sein wird, ist es natürlich zu früh. Wir werden hier sehr situationsabhängig agieren.“

Der Österreichische Volleyball Verband steht im Austausch mit dem Sportministerium sowie anderen Fachverbänden aus dem In- und Ausland. „Unsere Sportabteilungen erarbeiten derzeit gemeinsam mit dem medizinischen Referat und dem Rechtsreferat ein Konzept, wie (Beach)Volleyball im Spitzen- und Breitensport unter Berücksichtigung der aktuellen Vorschriften ausgeübt werden könnte“, erläutert ÖVV-Generalsekretär Philipp Seel die Vorgehensweise. Bereits bestehende Modelle aus dem In- und Ausland würden dabei einbezogen. „Auch offene Fragen werden gesammelt und zu Katalogen zusammengefasst. Diese Unterlagen werden durch das Sport- bzw. Gesundheitsministerium geprüft, ehe weitere Schritte und Details folgen können.“

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