Österreichische Schiedsrichter reüssieren beim A1 Major Vienna

  • 6. August 2018

Bei Turnieren wie dem A1 Major Vienna presented by Swatch werden vom Internationalen Volleyballverband (FIVB) üblicherweise 16 Schiedsrichter nominiert. Vier dieser Schiedsrichter kamen diesmal aus Österreich.

Neben Andrea Lippe, Martin Karner und Thomas Moser war auch Nina Hobi, die im Schiedsrichterreferat des österreichischen Volleyballverbandes für Beachvolleyball zuständig ist, im Einsatz.

Die im Turnierverlauf gezeigten Leistungen der österreichischen Schiedsrichter haben José Casanova, den verantwortlichen Funktionär der FIVB überzeugt. So leitete Nina Hobi am Samstag das Finale der Damen zwischen Hermannová/Slukova (CZE) und Seixas De Freitas/Alves (BRA).

Für Nina Hobi, Biomedizinerin an der Universität Bern, war es nicht das erste Finalspiel Ihrer Karriere. Allerdings ist ein Finale im Heimatland vor knapp 10.000 Zuschauern natürlich etwas ganz Besonderes. Die positive Stimmung in Wien ist einzigartig. Es war heuer bereits das fünfte internationale Turnier für sie. Ihr Mann, der Schweizer Jonas Personeni, der selbst dreimal bei Olympischen Spielen als Schiedsrichter im Einsatz war bevor er seine Karriere beendete, zeigt natürlich viel Verständnis für das zeitintensive Hobby seiner Frau. Er weiß am besten wie wichtig es ist zahlreiche Spiele zu leiten, um die eigene Leistung stetig zu verbessern.

Das Finalspiel der Herren zwischen Bryl/Fijalek (POL) und Mol/Sørum (NOR), bei dem Martin Karner zum Einsatz kam, war für ihn ein echtes Heimspiel. Der Wiener, der selbst bei A1 Telekom Austria AG beschäftigt ist, hatte sichtlich Freude bis zum Ende am Centercourt des A1 Major auf der Donauinsel in seiner Heimatstadt zu stehen. Nachdem er in diesem Jahr bereits bei vier anderen internationalen Turnieren nominiert wurde, war er entsprechend gut auf den Einsatz zu Hause vorbereitet und zeigte eine ausgezeichnete Performance.

Der Österreichische Volleyballverband gratuliert den beiden Finalschiedsrichtern zu den tadellosen Leistungen in den Endspielen und wünscht seinen vier internationalen Schiedsrichtern eine erfolgreiche restliche Saison.