Meister Graz feiert fünften AVL-Sieg in Folge

  • 16. November 2018

Ein Steiermark-Derby eröffnete am Freitag die achte AVL Women-Runde: Titelverteidiger UVC Holding Graz setzte sich beim TSV Sparkasse Hartberg in 76 Minuten 3:0 (25:15, 25:10, 27:25) durch, feierte nach drei Niederlagen zum Auftakt bereits den fünften Sieg in Folge. Zumindest bis Samstagabend steht das Meisterteam rund um Kapitänin Eva Dumphart auf Rang vier. Hartberg ist Achter.

Topscorerinnen waren Katharina Almer (13 Punkte) und Birgit Beinsen (4) bzw. Birgit Ebster-Schwarzenberger (11), Linda Peischl und Eva Dumphart (je 7). Stats: Angriffspunkte 21:36, Asse 4:9, Blockpunkte 5:5 und Eigenfehler 27:20.

Am Samstag ist das Spitzentrio im Einsatz. Tabellenführer ASKÖ Linz/Steg trifft auf SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz, die SG Prinz Brunnenbau Volleys gastiert beim VC Tirol. Rekord-Champion SG VB NÖ Sokol/Post tritt bei der PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg an. Aufsteiger SG Union Bisamberg/Hollabrunn und Vizemeister ATSC Wildcats Klagenfurt bestreiten das Keller-Duell. Die beiden Nachzügler sind noch sieglos.

Linz-Steg-Coach Schwab: „Müssen uns vor keinem Gegner fürchten!“

Linz/Steg ist aufgrund des besten Satzverhältnisses die Nummer eins vor den Prinz Brunnenbau Volleys und Sokol/Post. Für die Stahlstädterinnen sind drei Punkte gegen Trofaiach/Eisenerz Pflicht. „Alle Spiele bzw. Sätze, die wir relativ konstant gespielt haben, konnten wir gewinnen. Wenn wir unser normales Leistungsvermögen abrufen, müssen wir uns mit Sicherheit vor keinem Gegner fürchten. Gegen Trofaiach/Eisenerz ist es nicht anders“, blickt Linz-Steg-Coach Roland Schwab auf die kommende Aufgabe. In Reihen der Steirerinnen steht übrigens mit Julia Mitter die aktuell beste AVL-Scorerin. Die erst 17-Jährige erzielte bereits 109 Punkte.

Spannung verspricht auch das Aufeinandertreffen des VC Tirol mit den Prinz Brunnenbau Volleys. Die Oberösterreicherinnen haben einen sensationellen Saisonstart hingelegt, liegen mit Linz-Steg gleichauf. Die Innsbruckerinnen haben aber nur einen Sieg weniger (5) auf ihrem Konto, stellen mit Olivia Rusek (96 Punkte) die zweitbeste Angreiferin der Liga. Ihr sind gleich zwei „Prinzessinnen“ auf den Fersen: Diana Mitrengova und Martyna Walter (je 95).

Die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg liegt drei Punkte hinter Rekordmeister SG VB NÖ Sokol/Post, Samstag trifft man einander im Sportzentrum Rif. „Mit Demut und Unentschlossenheit werden wir nichts erreichen. Wer Sokol/Post schlagen will, muss an seine Chance glauben. Wir benötigen Mut, Konzentration, Willensstärke und vor allem eine überragende sportliche Leistung“, erläutert PSVBG-Coach Ulrich Sernow, der am Samstag auf Kapitänin Ingrida Zauere verzichten muss. In der vergangenen Saison konnten die Salzburgerinnen auswärts in vier Sätzen gewinnen. „Daran müssen wir denken“, so Angreiferin Barbora Cidlikova, „alle Zweifel aus dem Weg räumen.“ Und Mittelblockerin Lisa Sernow gibt die Devise für Samstag aus: „Wer nichts wagt, der nichts gewinnt. Das muss unser Motto sein!“

Bisamberg/Hollabrunn und Klagenfurt konnten noch keinen Sieg einfahren. Für ein Team wird die Pleitenserie im Keller-Derby enden. Im Lager der Kärntnerinnen glaubt man an einen Aufwärtstrend. „Wir steigern uns stetig, haben uns zuletzt allerdings selbst ein Bein gestellt“, erklärt ATSC-Trainer Helmut Voggenberger.

AVL Women, 8. Runde

16.11.: TSV Sparkasse Hartberg – UVC Holding Graz 0:3 (15:25, 10:25, 25:27)
17.11., 17:00: SG Union Bisamberg/Hollabrunn – ATSC Wildcats Klagenfurt
17.11., 18:00: VC Tirol – SG Prinz Brunnenbau Volleys
17.11., 18:30: ASKÖ Linz/Steg – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz
17.11., 19:00: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – SG VB NÖ Sokol/Post

Spielplan, Resultate und Tabelle

(SPORTLIVE/PM/RED)