AVL: Linz-Steg und Sokol/Post legen vor

  • 3. November 2018

Asko Linz-Steg übernahm zumindest bis Sonntag die AVL Women-Tabellenspitze. Die Stahlstädterinnen ließen im Duell mit Vizemeister und Schlusslicht ATSC Wildcats Klagenfurt nichts anbrennen, gewannen 3:0 (25:21, 25:12, 25:22).

Vor allem bei den Angriffspunkten hatte Linz-Steg ganz klar die Nase vorn (36:12), man erzielte auch deutlich mehr Asse 13:5. Bei den Blockpunkten lagen die Wildcats 6:3 voran. Ihnen unterliefen auch weniger Eigenfehler (23:32). Topscorerinnen: Sofia Martinez Lavin (17 Punkte) und Samantha Cash (10) bzw. Nikolina Bajic (7), Anna Pajer und Noemi Oiwoh (je 5).

Linz-Steg-Trainer Roland Schwab: „Der Sieg steht heute im Vordergrund. Wir müssen uns aber bewusst sein, dass wir mehr Eigenfehler begangen haben, als Klagenfurt Punkte gescort hat. Da müssen wir uns ganz klar steigern!“

Wie Linz-Steg hält auch die SG VB NÖ Sokol/Post bei fünf Siegen aus sechs Spielen und 15 Punkten. Der Rekordmeister schlug Aufsteiger SG Union Bisamberg/Hollabrunn auswärts 3:0 (18:25, 19:25, 15:25). Stats aus Sicht der Gastgeberinnen: Angriffspunkte 21:39, Asse 4:8, Blocks 5:9, Eigenfehler 19:22. Topscorerinnen waren Marlis Mraz (10) und Diana Wolflehner (6) bzw. Sonja Katz (15), Maria Epure und Marlene Jahn (je 9).

„Es war ein weiterer Schritt vorwärts. In den ersten beiden Sätzen konnten wir mitspielen. In den entscheidenden Phasen fehlt es uns aber leider noch an der Überzeugung, dass wir etwas erreichen können“, resümierte Bisamberg/Hollabrunn-Coach Torsten Großmann.

Sokol/Post-Co-Trainer Aleksander Jovanovic: „Wir haben das gesamte Spiel über souverän agiert, konnten unseren Klasseunterschied auch aufs Feld bringen. Obwohl wir dieses und auch das nächste Meisterschaftsspiel kommende Woche voll auf den Cup ausrichten, nehmen wir die Matches nicht auf die leichte Schulter. Das hat die Mannschaft heute super hinbekommen.“

Im ersten Sonntagsspiel (14 Uhr) gastiert die SG Prinz Brunnenbau Volleys beim TSV Sparkasse Hartberg. Am Abend kommt es ab 18 Uhr zum Steiermark-Derby zwischen der SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz und Meister UVC Holding Graz. „Derbys haben ja, wie man weiß, eigene Gesetze. Wir wollen natürlich bestehen und unser Ziel sind drei weitere Punkte für die Tabelle“, stellt Graz-Diagonalangreiferin Ursula Ehrhart klar. UVC-Manager Frederick Laure ergänzt: „Wir müssen gewinnen und Trofaiach/Eisenerz hat nichts zu verlieren. Das ist immer eine gefährliche Konstellation. Wenn die Damen aber so souverän wie vergangenes Wochenende agieren, dann sollten drei Punkte drinnen sein.“

Im Schlagerspiel der sechsten Runde bittet die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg den noch ungeschlagenen VC Tirol ins Sportzentrum Rif. Spielbeginn ist ebenfalls 18 Uhr. „Es wird eine sehr große Herausforderung, gegen den VCT zu bestehen. Die starken Gegner kommen jetzt. Wir freuen uns auf sie“, erklärt Salzburg-Trainer Ulrich Sernow.

AVL, 6. Runde

03.11.: SG Union Bisamberg/Hollabrunn – SG VB NÖ Sokol/Post 0:3 (18:25, 19:25, 15:25)
03.11.: ASKÖ Linz/Steg – ATSC Wildcats Klagenfurt 3:0 (25:21, 25:12, 25:22)
04.11., 14:00: TSV Sparkasse Hartberg – SG Prinz Brunnenbau Volleys
04.11., 18:00: SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz – UVC Holding Graz
04.11., 18:00: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – VC Tirol

Spielplan, Resultate und Tabelle

Challenge Cup-Qualirunde

Damen

07.11., 19:30: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – Dukla Liberec (CZE)
13.11., 18:00: Dukla Liberec (CZE) – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg

Herren

07.11., 19:30: UVC Holding Graz – Fino Kaposvar (HUN)
15.11., 18:30: Fino Kaposvar (HUN) – UVC Holding Graz

08.11., 19:00: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt – Penzügyör Budapest (HUN)
14.11., 19:30: Penzügyör Budapest (HUN) – VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt

(SPORTLIVE/PM/RED)