Linz-Steg und Prinz Brunnenbau Volleys souverän, Sokol/Post verliert

  • 17. November 2018

AVL-Tabellenführer ASKÖ Linz/Steg wurde seiner Favoritenrolle im Heimspiel gegen die SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz gerecht, gewann 3:0 (25:21, 25:13, 25:22). Für die Stahlstädterinnen war es der siebente Erfolg im achten Spiel. Die Steirerinnen sind nach der sechsten Niederlage weiterhin auf Rang sieben.

Topscorerinnen im BG/BRG Urfahr waren Samantha Cash (16 Punkte), Monika Chrtianska (15) und Paricia Teufl (10) bzw. Amanda Peterson, Julia Mitter (je 7) und Ashley Genslak (6). Angriffspunkte 43:13, Asse 7:10, Blockpunkte 6:6 und Eigenfehler 27:19. Linz-Steg-Trainer Roland Schwab: „Wir waren vor allem am Angriff sehr stark und haben uns nicht lange bitten lassen. Das war der Schlüssel zu einem Sieg, mit dem wir sehr zufrieden sein können. Besonders, da wir morgen im ÖVV-Cup das Viertelfinale bei der SG VB NÖ Sokol/Post bestreiten. Mit diesem guten Gefühl können wir schlafen gehen und morgen auch aufstehen.“

Auch die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg setzte ihren Erfolgslauf (7 Siege in Folge) fort, gewann beim VC Tirol 3:0 (25:14, 25:18, 25:16) und liegt somit weiter gleichauf mit Leader Askö Linz-Steg. Das Team von Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova gab in Innsbruck eine beeindruckende Vorstellung. Topscorerinnen: Maja Lasic (10), Olivia Rusek (7) bzw. Diana Mitrengova (14), Jordan Tucker und Martyna Walter (je 12). Angriffspunkte 27:47, Asse 6:12, Blockpunkte 1:2 und Eigenfehler 14:14. „Der Knackpunkt war der zweite Satz, als wir 13:18 zurücklagen und alles daran gesetzt haben, ihn noch zu drehen. Das ist uns eindrucksvoll gelungen. Wir ziehen einfach alle an einem Strang, gehen topmotiviert und perfekt vorbereitet in die Matches“, berichtete „Prinzessin“ Katharina Jusufi. Perg-Sportdirektor Josef Trauner fügte hinzu: „Momentan läuft es perfekt. Wir freuen uns schon auf das Oberösterreich Derby am Freitag gegen Tabellenführer Linz-Steg. Wir wissen nach den vergangenen Leistungen, dass wir keinen Gegner fürchten müssen!“

Die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg  bezwang im Sportzentrum Rif SG VB NÖ Sokol/Post in über zwei Stunden 3:2 (23:25, 27:25, 25:13, 21:25, 15:13). Der Rekordmeister war vor dem Duell gleichauf mit Linz-Steg und Perg, liegt nun als Dritter zwei Punkte hinter dem Spitzenduo. Salzburg ist Vierter. „Das Spiel war nichts für schwache Nerven. Ich bin stolz, was die Mädels geleistet haben. Sie haben Damen-Volleyball auf sehr hohem Niveau geboten. Schade nur, dass nicht mehr Fans in die Halle gekommen sind. Die Spielerinnen hätten sich größere Unterstützung verdient. Jetzt ist es wichtig, den Schwung mitzunehmen. Kommenden Sonntag in Graz wartet schon die nächste Bewährungsprobe“, so PSVBG-Trainer Ulrich Sernow. Topscorerinnen Annija Abolina (22), Barbora Cidlikova (18) und Paige Hill (13) bzw. Marlene Jahn (22), Stanja Cuta (13) und Tereza Pluharova (12). Angriffspunkte 60:62, Asse 11:5, Blockpunkte 13:9 und Eigenfehler 25:27.

Vizemeister ATSC Wildcats Klagenfurt feierte beim Aufsteiger SG Union Bisamberg/Hollabrunn mit  3:0 (25:10, 25:13, 25:20) den ersten Saisonsieg und verbesserte sich auf Rang acht. Die Niederösterreicherinnen stehen am Tabellenende. Topscorerinnen Anna Hodzic (9). Christina Schneider und Marlene Tribelnig (5) bzw. Ana Bajic (15), Noemi Oiwoh und Nikolina Bajic (je 8). Die Wildcats waren in allen Elementen überlegen: Angriffspunkte 36:19, Asse 7:6, Blockpunkte 8:6 und Eigenfehler 12:24. „In den ersten beiden Sätzen waren wir eigentlich nicht existent, begingen viele Fehler und konnten weder im Angriff noch mit dem Service und im Block Druck aufbauen. Im dritten Durchgang war es dann um einiges besser. Vielleicht gelingt es uns ja, diesen positiven Aspekt ins Cupduell am Sonntag bei der SG Prinz Brunnenbau Volleys mitzunehmen“, resümierte Bisamberg/Hollabrunn-Coach Torsten Großmann.

Bereits am Freitag setzte sich Titelverteidiger UVC Holding Graz beim TSV Sparkasse Hartberg 3:0 (25:15, 25:10, 27:25) durch, feierte nach drei Niederlagen zum Auftakt bereits den fünften Sieg in Folge. Das Meisterteam rund um Kapitänin Eva Dumphart liegt auf Rang fünf. Hartberg ist Neunter. Topscorerinnen waren Katharina Almer (13 Punkte) und Birgit Beinsen (4) bzw. Birgit Ebster-Schwarzenberger (11), Linda Peischl und Eva Dumphart (je 7). Angriffspunkte 21:36, Asse 4:9, Blockpunkte 5:5 und Eigenfehler 27:20.

AVL Women, 8. Runde

16.11.: TSV Sparkasse Hartberg – UVC Holding Graz 0:3 (15:25, 10:25, 25:27)
17.11.: SG Union Bisamberg/Hollabrunn – ATSC Wildcats Klagenfurt 0:3 (10:25, 13:25, 20:25)
17.11.: VC Tirol – SG Prinz Brunnenbau Volleys 0:3 (14:25, 18:25, 16:25)
17.11.: ASKÖ Linz/Steg – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz 3:0 (25:21, 25:13, 25:22)
17.11.: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – SG VB NÖ Sokol/Post 3:2 (23:25, 27:25, 25:13, 21:25, 15:13)

Spielplan, Resultate und Tabelle

ÖVV-Cup

Herren-Viertelfinale

04.11.: UVC Holding Graz – UVC Ried/Innkreis 3:1 (25:17, 25:20, 18:25, 27:25)
18.11., 14:30: WAT Tigers Sport – VBC TLC Weiz
18.11., 16:00: SG VCA Amstetten NÖ – VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt
18.11., 17:00: TSV Volksbank Hartberg – Sportunion St. Pölten

Spielplan und Resultate

Damen-Viertelfinale

14.11.: UVC Holding Graz – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz 3:0 (25:15, 25:21, 25:19)
18.11., 16:00: TI-TANTUM-volley – ATSC Wildcats Klagenfurt
18.11., 17:00: SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG Union Bisamberg/Hollabrunn
18.11., 18:00: SG VB NÖ Sokol/Post – ASKÖ Linz/Steg

Spielplan und Resultate

Final4 Damen und Herren

Raiffeisen Sportpark Graz

22.02.: Halbfinalspiele (Reihenfolge und Uhrzeit stehen noch nicht fest)
23.02., 17.45: Finale Damen (live in ORF Sport+)
23.02., 20.15: Finale Herren (live in ORF Sport+)

(SPORTLIVE/PM/RED)