AVL-Halbfinale: Linz-Steg und Perg legen vor

  • 20. März 2019

Heimsiege zum Auftakt der AVL-Halbfinalserien (best-of-3): Das Überraschungsteam der Saison, die SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg, schlug Mittwochabend Rekordmeister SG VB NÖ Sokol/Post 3:1 (25:16, 26:28, 25:14, 25:17). Grunddurchgangs- und ÖVV-Cupsieger ASKÖ Linz-Steg behielt im Duell mit Titelverteidiger UVC Holding Graz souverän 3:0 (25:16, 25:15, 25:12) die Oberhand. Schon am Wochenende könnten die Finalisten feststehen, spätestens aber am 30. März wird man wissen, welche beiden Teams um den Titel kämpfen.

Die Pergerinnen hatten mit dem erstmaligen Halbfinaleinzug ihre Saison-Erwartung bereits übertroffen, nun winkt dank des ersten Meisterplayoff-Erfolgs der Vereinsgeschichte die Krönung. Die Gastgeberinnen dominierten in der Donauwell-Arena: Angriffspunkte 45:43, Asse 11:3, Blockpunkte 8:7, Eigenfehler 22:37. Topscorerinnen waren Jordan Tucker (22), Martyna Walter (16) und Diana Mitrengova (14) bzw. Anna Sucha (14), Aida Mehic und Marlene Jahn (je 9).

Perg-Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova: „Es war ein schwieriges Match, weil wir wussten, welche Bedeutung ein jeder Fehler hat. Uns sind auch einige unterlaufen, wir waren aber gut vorbereitet und konnten nach schlechten Phasen schnell zurückkommen. Entscheidend waren unser starkes Service und die gute Annahme.“

Perg-Kapitänin Diana Mitrengova: „Es war schwierig, nach der langen Pause seit dem letzten Pflichtspiel wieder reinzufinden. Wir haben aber von Beginn an viel Emotion auf den Court gebracht. Das Service war unser Schlüssel zum Erfolg, da konnten wir viel Druck aufbauen und haben mit einer guten Verteidigung wenige Punkte zugelassen. Das war der erste Schritt, am Sonntag wollen wir den zweiten setzen!“

Perg-Libera Sophie Haselsteiner: „Das war eines unserer besten Saisonspiele. Es hat riesig Spaß gemacht. Unsere Fans waren heute – wie schon die gesamte Saison – ein wesentlicher Faktor. Diese Unterstützung ist einfach extrem viel wert!“

Sokol/Post Vize-Obmann Karl Hanzl: „Wir müssen das Spiel in Ruhe analysieren und für Sonntag entsprechend umdisponieren. Wir stehen mit dem Rücken zur Wand, müssen zweimal gewinnen. Ich weiß, dass wir das können!“

Linz-Steg lässt Meister keine Chance

Graz ist das einzige heimische Team, das Linz-Steg in dieser Saison eine Niederlage zufügen konnte. Anders als in der Hinrunde des Grunddurchgangs war der Meister, diesmal in der Stahlstadt aber ohne Chance. Lediglich 63 Minuten dauerte das Match. Die Linzerinnen zeigten eine sehr konzentrierte Leistung, leisteten sich kaum Schwächen, ihr Spiel gestaltete sich sehr variantenreich. Die Statistik unterstreicht die Dominanz: Angriffspunkte 32:21, Asse 5:2, Blockpunkte 11:5, Eigenfehler 15:27. Topscorer waren Nikolina Maros (12), Sofia Martinez und Marketa Kukucova (je 11) bzw. Birgit Ebster-Schwarzenberger (7), Nina Nesimovic und Julia Radl (je 5). Bereits am Samstag geht in Graz das Rückspiel in Szene.

Linz-Steg-Trainer Roland Schwab: „Mein Team hat sehr gut gespielt und fast alle Anweisungen perfekt umgesetzt. Es ist uns gelungen, Graz konstant unter Druck zu setzen. Das war der Schlüssel zum Erfolg. Wir müssen jetzt fokussiert weiterarbeiten und uns auf Samstag gut vorbereiten.“

Graz-Diagonalangreiferin Anja Dörfler: „Heute waren die Linzerinnen einfach stärker und wir weit weg von einer guten Leistung. Wir werden aber nicht aufgeben und wissen, dass wir Linz schlagen können.“

Graz-Co-Trainer Martin Appel: „Wir haben heute sehr zögerlich gespielt. Bis Samstag müssen wir alle Spielerinnen (Lisa Konrad, Celine Grebien, Ursula Ehrhart fehlten in Linz, Anm.) wieder fit bekommen. Wenn das gelingt, sehe ich gute Chancen auf den Ausgleich.“

Graz-Manager Frederick Laure: „Ich weiß, was in diesem Team steckt und bin davon überzeugt, dass es am Samstag ganz anders auftreten wird. Der Kampfgeist unserer Spielerinnen ist jetz geweckt, und mit dem Grazer Publikum im Rücken können wir ausgleichen.“

Austrian Volley League Women

Halbfinale (best-of-3)

Serie 1
20.03.: ASKÖ Linz/Steg – UVC Holding Graz 3:0 (25:16, 25:15, 25:12)
23.03., 18:30: UVC Holding Graz – ASKÖ Linz/Steg

falls notwendig
30.03., 20:30: ASKÖ Linz/Steg – UVC Holding Graz

Serie 2
20.03.: SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG VB NÖ Sokol/Post 3:1 (25:16, 26:28, 25:14, 25:17)
24.03., 17:00: SG VB NÖ Sokol/Post – SG Prinz Brunnenbau Volleys

falls notwendig
30.03., ??:??: SG Prinz Brunnenbau Volleys – SG VB NÖ Sokol/Post

Um Platz 5 (best-of-3)

23.03., 20:00: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – VC Tirol
30.03., 18:00: VC Tirol – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg

falls notwendig
07.04., 18:00: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – VC Tirol

Ergebnisse, Spielplan

Hoffnungsrunde, 3. Spieltag

23.03., 17:00: TSV Sparkasse Hartberg – SG Union Bisamberg/Hollabrunn
23.03., 19:00: ATSC Wildcats Klagenfurt – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz

Ergebnisse, Tabelle, Spielplan

DenizBank AG Volley League Men

Halbfinale (best-of-5)

Serie 1
23.03., 19:00: SK Posojilnica Aich/Dob – UVC Weberzeile Ried/Innkreis
27.03., 19:00: UVC Weberzeile Ried/Innkreis – SK Posojilnica Aich/Dob
30.03., 19:00: SK Posojilnica Aich/Dob – UVC Weberzeile Ried/Innkreis

falls notwendig
03.04., 19:00: UVC Weberzeile Ried/Innkreis – SK Posojilnica Aich/Dob
06.04., 19:00: SK Posojilnica Aich/Dob – UVC Weberzeile Ried/Innkreis

Serie 2
23.03., 19:00: SG Union Raiffeisen Waldviertel – UVC Holding Graz
27.03., 20:00: UVC Holding Graz – SG Union Raiffeisen Waldviertel
30.03., 19:00: SG Union Raiffeisen Waldviertel – UVC Holding Graz

falls notwendig
03.04., 20:00: UVC Holding Graz – SG Union Raiffeisen Waldviertel
06.04., 19:00: SG Union Raiffeisen Waldviertel – UVC Holding Graz

Um Platz 5 (best-of-3)

22.03., 19:00: SG VCA Amstetten NÖ – VBC TLC Weiz
28.03., 18:00: VBC TLC Weiz – SG VCA Amstetten NÖ

falls notwendig
27.04., ??:??: SG VCA Amstetten NÖ – VBC TLC Weiz

Ergebnisse, Spielplan

SPORTLIVE/PM/RED