Linz-Steg gewinnt erstes Challenge Cup-Duell mit Sempeter

  • 5. Dezember 2019

Meister ASKÖ Linz-Steg setzte sich Donnerstagabend im Hinspiel der zweiten CEV Challenge Cup-Runde beim slowenischen Team SIP Sempeter 3:1 (25:21, 25:22, 18:25, 25:16) durch. Das Retourmatch steigt am 18. Dezember in Linz. Das Team von Erfolgscoach Roland Schwab benötigt zwei Satzgewinne, um ins Achtelfinale aufzusteigen und damit das Europapokal-Comeback nach zwei Saisonen Pause perfekt zu machen.

In den ersten beiden Durchgängen machten die in dieser Saison in Bewerbsspielen noch ungeschlagenen Stahlstädterinnen im Finish die Big-Points. Im dritten Satz gönnten sich Nikolina Maros und Co. eine Schaffenspause, gerieten schnell deutlich in Rückstand (1:10). Sempeter verkürzte auch verdient zum 1:2. In Folge hatten die Sloweninnen allerdings nichts mehr entgegenzusetzen und stehen damit in Linz in zwei Wochen mit dem Rücken zur Wand.

„Im ersten und zweiten Satz waren wir in den entscheidenden Momenten abgeklärter und haben unsere Chancen sehr gut genützt. Schlüssel zum Erfolg war unser  hoher Servicedruck. Die Sloweninnen sind immer wieder geschwommen und haben einige Fehler begangen. Uns ist es im dritten Durchgang allerdings ähnlich ergangen. Da waren wir einige Zeit ziemlich ratlos und haben uns erst im vierten Satz wieder gefunden“, resümierte Linz-Steg-Trainer Roland Schwab, der hofft, dass die Fans am 18. Dezember das Georg von Peuerbach-Gymnasium in einen Hexenkessel verwandeln: „Die Sache ist noch lange nicht gegessen. Im Rückspiel dürfen wir uns keine Schwächen erlauben. Man hat gesehen, dass die Sloweninnen sofort da und eiskalt sein können!“

CEV Challenge Cup Women, Sechzehntelfinale

05.12.: SIP Sempeter (SLO) – Askö Linz-Steg (AUT) 1:3 (21:25, 22:25, 25:18, 16:25)
18.12., 19:00: Askö Linz-Steg (AUT) – SIP Sempeter (SLO)

PM/RED/SPORTLIVE