Linz-Steg gewinnt erstes AVL-Finale

  • 6. April 2019

Favorit ASKÖ Linz-Steg hat in der AVL-Finalserie vorgelegt. Die Stahlstädterinnen gewannen das erste von maximal fünf Duellen mit Herausforderer SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg in der Amstettner Johann-Pölz-Halle 3:1 (25:22, 17:25, 25:20, 25:17).

Nach einem ausgeglichenen Start waren die Pergerinnen zunächst das dominantere Team. Am Ende des ersten Satzes übernahm Linz-Steg aber das Kommando und stellte auf 1:0. Im zweiten Durchgang ging den Außenseiterinnen alles auf, während die Stahlstädterinnen strauchelten und kaum noch punkten konnten. Nach dem Satzausgleich übernahm Linz-Steg allerdings das Ruder und gab es nicht wieder aus der Hand.

Topscorerinnen für Linz-Steg waren Nikolina Maros (21), Marketa Kukucova und Sofia Lavin (je 13). Für Perg erzielten Martyna Walter (20), Diana Mitrengova (16) und Jordan Tucker (13) die meisten Punkte. Angriffspunkte 49:44, Asse 10:12, Blockpunkte 8:6, Eigenfehler 22:25.

Für die Stahlstädterinnen ist es der achte Versuch, sich erstmals die Meister-Krone aufzusetzen. Für die Mühlviertlerinnen ist der Finaleinzug eine Premiere. Spiel zwei der ersten oberösterreichischen Finalserie um den AVL-Titel steigt am kommenden Samstag wieder ab 20.25 Uhr in Amstetten. Alle Duelle werden in ORF Sport+ live oder via ORF-TVthek als Livestream übertragen.

Stimmen

Perg-Kapitänin Diana Mitrengova: „Schade, dass wir nach dem zweiten Satz nicht nachlegen konnten.“

Perg-Topscorerin Martyna Walter: „Konzentration gehört eben auch dazu. Wir wissen aber, dass wir es können.“

Linz-Steg-Topscorerin Nikolina Maros: „Es war ein harter Kampf, ein gutes Spiel von beiden Seiten. Wir haben gewusst, dass sie super verteidigen. Ab dem dritten Satz waren wir viel mutiger im Angriff, haben uns mehr getraut.“

Linz-Steg-Außenangreiferin Patricia Teufl: „Nach sieben verlorenen Finali sind wir umso motivierter, dass wir es heuer erstmals schaffen. Anfangs waren wir nervös, ab Satz drei haben wir es dann gut gemacht.“

Perg-Trainerin Zuzana Pecha-Tlstovicova: „Ab dem dritten Satz hat uns Linz mit dem Service unter Druck gesetzt. Darauf haben wir keine Antwort gefunden. „Wir können aus dem Spiel sehr viel für die weiteren Partien mitnehmen. Von den zwei wirklich guten Sätzen zu Beginn, aber noch mehr von den zwei schwachen danach. Ich werde analysieren, warum wir nach dem Satzgewinn in ein solches Loch gefallen sind!“

Linz-Steg-Trainer Roland Schwab: „Heute hat man gesehen, warum Perg im Finale steht. Sie haben den Rekordmeister im Halbfinale bezwungen und sind richtig stark. Ich bin froh, dass wir uns nach dem zweiten Satz stabilisieren und im dritten und vierten Durchgang unser Spiel durchziehen konnten. Ich bin überzeugt davon, dass es eng bleiben wird. Der erste Schritt ist geschafft.“

Austrian Volley League Women

Finalserie (best-of-5) in Johann-Pölz-Halle

06.04.: ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg 3:1 (25:22, 17:25, 25:20, 25:17)
13.04., 20.25: SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – ASKÖ Linz-Steg (live in der ORF-TVthek)
20.04., 20.25: ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg (live in ORF Sport+)

falls notwendig

27.04., 20.25: SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – ASKÖ Linz-Steg (live in ORF Sport+)
04.05., 20.25: ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg (live in ORF Sport+)

Serie um Platz 3 (best-of-3)

07.04., 11:00: SG VB NÖ Sokol/Post – UVC Holding Graz
12.04., 20:00: UVC Holding Graz – SG VB NÖ Sokol/Post

falls notwendig

16.04., 18:00: SG VB NÖ Sokol/Post – UVC Holding Graz

Hoffnungsrunde, 5. Spieltag

06.04.: TSV Sparkasse Hartberg – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz 2:3 (25:22, 25:17, 11:25, 13:25, 10:15)
06.04.: ATSC Wildcats Klagenfurt – SG Union Bisamberg/Hollabrunn 3:0 (25:21, 25:12, 25:21)

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