Linz-Steg-Coach Schwab: „Müssen uns vor keinem Gegner fürchten!“

  • 15. November 2018

Ein Steiermark-Derby eröffnet am Freitag die achte AVL Women-Runde: Der TSV Sparkasse Hartberg empfängt Titelverteidiger UVC Holding Graz. Am Samstag ist das Spitzentrio im Einsatz. Tabellenführer ASKÖ Linz/Steg trifft auf SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz, die SG Prinz Brunnenbau Volleys gastiert beim VC Tirol. Rekord-Champion SG VB NÖ Sokol/Post tritt bei der PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg an. Aufsteiger SG Union Bisamberg/Hollabrunn und Vizemeister ATSC Wildcats Klagenfurt bestreiten das Keller-Duell. Die beiden Nachzügler sind noch sieglos.

Graz startete mit drei Niederlagen, fand aber dann in die Spur und feierte vier Siege in Folge. Kapitänin Eva Dumphart und Co. sind daher gegen die Hartbergerinnen auch klar zu favorisieren. Erst am Mittwoch unterstrich das Meister-Team seine gute Form mit dem Einzug ins ÖVV-Cup-Final4. Dumphart: „Wir gehen als klarer Favorit in die Partie. Wenn wir Spannung und Konzentration das ganze Spiel aufrecht halten, dann können wir wieder die vollen Punkte holen.“

Linz/Steg ist aufgrund des besten Satzverhältnisses die Nummer eins vor den Prinz Brunnenbau Volleys und Sokol/Post. Für die Stahlstädterinnen sind drei Punkte gegen Trofaiach/Eisenerz Pflicht. „Alle Spiele bzw. Sätze, die wir relativ konstant gespielt haben, konnten wir gewinnen. Wenn wir unser normales Leistungsvermögen abrufen, müssen wir uns mit Sicherheit vor keinem Gegner fürchten. Gegen Trofaiach/Eisenerz ist es nicht anders“, blickt Linz-Steg-Coach Roland Schwab auf die kommende Aufgabe. In Reihen der Steirerinnen steht übrigens mit Julia Mitter die aktuell beste AVL-Scorerin. Die erst 17-Jährige erzielte bereits 109 Punkte.

Spannung verspricht auch das Aufeinandertreffen des VC Tirol mit den Prinz Brunnenbau Volleys. Die Oberösterreicherinnen haben einen sensationellen Saisonstart hingelegt, liegen mit Linz-Steg gleichauf. Die Innsbruckerinnen haben aber nur einen Sieg weniger (5) auf ihrem Konto, stellen mit Olivia Rusek (96 Punkte) die zweitbeste Angreiferin der Liga. Ihr sind gleich zwei „Prinzessinnen“ auf den Fersen: Diana Mitrengova und Martyna Walter (je 95). Das Team aus Perg stellt auch mit Jordan Tucker die Top-Blockerin (21 Blockpunkte).

Die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg liegt drei Punkte hinter Rekordmeister SG VB NÖ Sokol/Post, Samstag trifft man einander im Sportzentrum Rif. „Mit Demut und Unentschlossenheit werden wir nichts erreichen. Wer Sokol/Post schlagen will, muss an seine Chance glauben. Wir benötigen Mut, Konzentration, Willensstärke und vor allem eine überragende sportliche Leistung“, erläutert PSVBG-Coach Ulrich Sernow, der am Samstag auf Kapitänin Ingrida Zauere verzichten muss. In der vergangenen Saison konnten die Salzburgerinnen auswärts in vier Sätzen gewinnen. „Daran müssen wir denken“, so Angreiferin Barbora Cidlikova, „alle Zweifel aus dem Weg räumen.“ Und Mittelblockerin Lisa Sernow gibt die Devise für Samstag aus: „Wer nichts wagt, der nichts gewinnt. Das muss unser Motto sein!“

Bisamberg/Hollabrunn und Klagenfurt konnten noch keinen Sieg einfahren. Für ein Team wird die Pleitenserie im Keller-Derby enden. Im Lager der Kärntnerinnen glaubt man an einen Aufwärtstrend. „Wir steigern uns stetig, haben uns zuletzt allerdings selbst ein Bein gestellt“, erklärt ATSC-Trainer Helmut Voggenberger. „Abhaken und weitermachen“ ist daher die Wildcats-Devise in dieser Woche.

AVL Women, 8. Runde

16.11., 20:30: TSV Sparkasse Hartberg – UVC Holding Graz
17.11., 17:00: SG Union Bisamberg/Hollabrunn – ATSC Wildcats Klagenfurt
17.11., 18:00: VC Tirol – SG Prinz Brunnenbau Volleys
17.11., 18:30: ASKÖ Linz/Steg – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz
17.11., 19:00: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – SG VB NÖ Sokol/Post

Spielplan, Resultate und Tabelle

(SPORTLIVE/PM/RED)