Graz, Aich/Dob und Weiz fahren klare Siege ein

  • 1. November 2019

Die Herren des UVC Holding Graz benötigten Freitagnachmittag lediglich 63 Minuten, um beim Aufsteiger und punktelosen Schlusslicht TJ Sokol Wien V einen 3:0 (25:18, 25:18, 25:15)-Erfolg einzufahren und Platz drei im DenizBank AG VL-Grunddurchgang abzusichern.

„Ein sehr gutes Match von uns, der gesamte Kader kam zum Einsatz, auch die jungen Spieler konnten Erfahrung sammeln. Unser Ziel ist es, den Grunddurchgang unter den Top-4 zu beenden, dafür waren diese Punkte sehr wichtig“, resümierte Graz-Coach Robert Koch.

„Wir konnten phasenweise gut mithalten und haben Kampfgeist bewiesen. Aber für einen Erfolg müssen wir unsere Eigenfehlerquote aber noch deutlich senken und nicht nur phasenweise, sondern über ein ganzes Match gut spielen“, bringt es Sokol-Kapitän Florian Weikert auf den Punkt.

Die Punkteanalyse verdeutlicht die Überlegenheit der Gäste: Sie erzielten 36 Angriffspunkte gegenüber 23 von Sokol und begingen weniger Eigenfehler (24:29). Bei den Assen hatte Graz mit 7:1 die Nase klar vorne. Nur die Blockstatistik war ausgeglichen (3:3). UVC-Topscorer waren Lorenz Koraimann (11) und Tiago Pereira (8), bei Sokol kamen Boris Nikolic, Daniel Seidel und Clemens Ecker auf je sieben Punkte.

Aich/Dob gegen Ried souverän

In den weiteren Partien an diesem Feiertag gab es klare Heimsiege. Titelverteidiger und Tabellenführer SK Zadruga Aich/Dob gewann sein Heimspiel gegen Außenseiter UVC Weberzeile Ried/Innkreis 3:0 (25:23, 25:15, 25:15) und hält nach sieben Spielen beim Punktemaximum. Der Vorsprung auf Verfolger Union Raiffeisen Waldviertel beträgt vier Punkte. Topscorer waren Peter Mlynarcik (18) und Max Landfahrer (13) bzw. Tomasz Rutecki (11) und Sokratis Charalampidis (10). Die Matchstats: Angriffspunkte 42:30, Asse 3:1, Blockpunkte 8:7, und Eigenfehler 15:22.

„Das war im Prinzip ein souveräner Sieg, ein Schritt in die richtige Richtung. Am Sonntag steht das Derby gegen die Wörther-see-Löwen auf dem Programm. Da wollen wir natürlich nichts anbrennen lassen, um kommende Woche gestärkt in unser erstes Champions League-Spiel gegen Mladost Zagreb gehen zu können“, berichtete Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu. Ried-Coach Dominik Kefer analysierte: „Außer im ersten Durchgang lagen wir in jedem Satz früh zurück. Gegen so ein Team ist das doppelt bitter, da es dann befreit aufspielt. Ich habe alle Spieler eingesetzt und das war auch wichtig, denn am Samstag wird es erneut sehr schwierig. Wir wollen aber mutig und mit voller Motivation in das Duell mit den Wörther-See-Löwen gehen!“

In Klagenfurt ist man mit dem bisherigen Saisonverlauf sehr zufrieden, schließlich konnte man drei von fünf Ligaspielen gewinnen und nimmt Rang vier ein. „Wir müssen am Samstag (16.00 Uhr, Anm.) vor allem den Rieder Diagonalspieler Rutecki in den Griff bekommen“, weiß WSL-Trainer Georgios Kotsilianos.

Weiz feiert zweiten Saisonsieg

Der VBC TLC Weiz fuhr im Duell mit dem schwächelnden VCA Amstetten NÖ seinen zweiten Saisonsieg ein, schlug die Mostviertler 3:0 (25:23, 25:23, 25:22). Die Gastgeber waren am Block überlegen (12:4) und begingen weniger Eigenfehler (18:21). Amstetten erzielte mehr Angriffspunkte (43:41) und Asse (3:1). Die besten Scorer für Weiz waren Jose Vieira da Vinha (18) und Santiago Alvarez (16), beim VCA waren es Franco Slomp Drago (12) und Leo Schober (11). Die Steirer sind mit zwei Siegen aus fünf Spielen Fünfte, während die Mostviertler mit erst einem Erfolg aus sechs Partien Vorletzte sind.

„Es war eine Steigerung zu sehen im Vergleich zu den bisherigen Spielen. Die hat aber nicht gereicht. Es fehlt noch an der Effektivität im Angriff“, versuchte Amstetten-Sportdirektor Michael Henschke zu beruhigen. Auch wenn das Ergebnis nicht nach seinem Geschmack war, so fand er durchaus positive Ansätze: „Ich will nach der Niederlage nicht sagen, dass die intensiven Gespräche gefruchtet hätten, aber es gibt durchaus Verbesserungen im Vergleich zum Klagenfurt-Match. Die Zahlen der Partie sprechen aber klar für die Weizer, deren Diagonalspieler und Außenangreifer einfach viel mehr gepunktet haben.“ Elf Tage Pause haben nun die Niederösterreicher, ehe sie Ried empfangen. Tage, die effektiv für das Training genutzt werden soll. Henschke: „Wir haben nun etwas Zeit bis zum nächsten Spiel und werden alles versuchen, bald den Turnaround zu schaffen. Wir haben uns bislang unter unserem Wert verkauft. Die Spieler wissen das und sind nun in den Trainings gefordert. Amstetten ist eine Topadresse im österreichischen Volleyball und mit Fortlauf der Saison wird sich das auch zeigen!“

DenizBank AG VL Men

01.11.: TJ Sokol Wien V vs. UVC Holding Graz 0:3 (18:25, 18:25, 15:25)
01.11., 19:00: VBC TLC Weiz vs. VCA Amstetten NÖ 3:0 (25:23, 25:23, 25:22)
01.11.: SK Zadruga Aich/Dob vs. UVC Weberzeile Ried/Innkreis 3:0 (25:23, 25:15, 25:15)
02.11., 16:00: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt vs. UVC Weberzeile Ried/Innkreis
03.11., 18:00: UVC Holding Graz vs. VBC TLC Weiz
03.11., 18:30: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt vs. SK Zadruga Aich/Dob

Tabelle, Ergebnisse und Match Stats, Spielplan

Team- und Spieler-Stats


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SPORTLIVE/PM/RED