Wörther-See-Löwen vergeben Matchball gegen Aich/Dob!

  • 3. November 2019

Die Wörther-See-Löwen schrammten am Sonntag nur hauchdünn an der ersten großen Sensation dieser DenizBank AG VL Men-Saison vorbei. Sie mussten sich im Sportpark Klagenfurt dem haushohen Favoriten SK Zadruga Aich/Dob erst nach 116 Minuten 2:3 (25:23, 25:23, 15:25, 18:25, 19:21) geschlagen geben. Der Außenseiter vergab einen Matchball, der überlegene Tabellenführer und Titelverteidiger nutzte erst seinen siebenten. Aich/Dob hatte vor dem ersten Kärntner Derby im Grunddurchgang noch keinen Punkt abgeben müssen.

Arwin Kopschar (29), Simon Frühbauer und Simon Baldauf (je 18) bzw. Max Landfahrer (23) und Peter Mlynarcik (17) waren die Topscorer. Bei den Angriffspunkten lagen die Teams beinahe gleichauf (65:66). Die WSL erzielten mehr Asse (5:3), waren aber am Block deutlich im Nachteil (5:12). Aich/Dob beging weniger Eigenfehler (26:35).

„Die Mannschaft hat alles gegeben und hätte sich beinahe mit einem historischen Sieg belohnt. Leider konnten wir den Matchball nicht verwerten. Ein großes Kompliment an die Spieler und das Trainerteam. Es macht enorm viel Spaß, ihnen zuzusehen und ich denke schön langsam, dass sie es sich verdient hätten, im Grunddurchgang unter die Top-4 zu kommen“, war WSL-Managerin Karin Frühbauer voll des Lobes für ihr Team.

Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu konnte der Leistung seiner Mannschaft hingegen nichts Positives abgewinnen: „Das war blamabel, eine Schande, was meine Spieler heute abgeliefert haben. So kann man sich als Champions League-Teilnehmer nicht präsentieren. Jetzt ist Schluss mit lustig, ich werde mir Konsequenzen überlegen. Es muss etwas passieren, schließlich spielen wir am Donnerstag Champions League bei Mladost Zagreb!“

Graz gewinnt Steiermark-Derby

Der UVC Holding Graz feierte im Duell mit dem VBC TLC Weiz einen 3:0 (26:24, 25:23, 25:20)-Heimsieg. Überragender Spieler beim Tabellendritten Lorenz Koraimann, der mit 24 Punkten klar bester Scorer im Raiffeisen Sportpark war. Teamkollege Tiago Pereira steuerte 13 Punkte zum Derby-Erfolg bei. Bei den Gästen kamen gleich drei Spieler auf zwölf Zähler: Alex Bauer, Santiago Alvarez, Jose Vieira da Vinha. Die Matchanalyse zeigt, dass Graz im Angriff deutlich effizienter war (51:38 Punkte bzw. 50:41 Prozent). Die Murstädter erzielten mehr Asse (3:1), die Weizer mehr Blockpunkte (10:7). Die Hausherren begingen 18, die Gäste 15 Eigenfehler.

„Mit dem 3:0 bin ich natürlich zufrieden. Es war ein gutes Spiel von beiden Seiten. Gegen Weiz ist es auch immer etwas Besonderes, zu gewinnen“, so Graz-Coach Robert Koch. Topscorer Koraimann ergänzte: „Wichtig, dass wir am Ende der Sätze hoch konzentriert waren und die Punkte gemacht haben.“ Weiz-Spieler Reinhard Hölzel sieht sein Team „auf einem guten Weg“, auch wenn die Grazer „in den entscheidenden Phasen die Punkte gemacht haben“. Manager Gernot Schober machte eine deutliche Steigerung im Zusammenspiel aus: „Wir sind allerdings noch nicht an unserem Zenit angelangt!“

DenizBank AG VL Men

01.11.: TJ Sokol Wien V vs. UVC Holding Graz 0:3 (18:25, 18:25, 15:25)
01.11.: VBC TLC Weiz vs. VCA Amstetten NÖ 3:0 (25:23, 25:23, 25:22)
01.11.: SK Zadruga Aich/Dob vs. UVC Weberzeile Ried/Innkreis 3:0 (25:23, 25:15, 25:15)
02.11.: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt vs. UVC Weberzeile Ried/Innkreis 1:3 (16:25, 25:23, 15:25, 15:25)
03.11.: UVC Holding Graz vs. VBC TLC Weiz 3:0 (26:24, 25:23, 25:20)
03.11.: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt vs. SK Zadruga Aich/Dob 2:3 (25:23, 25:23, 15:25, 18:25, 19:21)

Tabelle, Ergebnisse und Match Stats, Spielplan

Team- und Spieler-Stats


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SPORTLIVE/PM/RED