Graz fügt Meister Linz-Steg erste Niederlage seit 2018 zu!

  • 12. Januar 2020

Den Damen des UVC Holding Graz ist am Sonntagabend in der 14. Runde des DenizBank AG VL-Grunddurchgangs ein großer Wurf geglückt: Die Murstädterinnen bezwangen Titelverteidiger ASKÖ Linz-Steg auswärts 3:1 (25:20, 25:23, 13:25, 26:24). Für das Team von Headcoach Roland Schwab war es die erste Niederlage nach über einem Jahr. Linz-Steg und Graz führen nun die Tabelle gemeinsam mit 38 Punkten an, wobei die Stahlstädterinnen das marginal bessere Satzverhältnis (40:8 zu 39:8) vorweisen können. Die beiden Spitzenreiter haben vier Zähler und zwei Siege mehr gesammelt als Verfolger SG VB NÖ Sokol/Post. Die Top-2 am Ende des Grunddurchgangs steigen direkt ins Halbfinale auf!

Milena Spasojevic (12) und Nikolina Maros (11) bzw. Ursula Ehrhart (20) und Eva Dumphart (15) waren die Topscorer. Die Gastgeberinnen hatten bei den Gesamtpunkten (92:89) ebenso die Nase vorne wie bei den Assen (9:1) und Blockpunkten (10:7). Zudem unterliefen ihnen sechs Fehler weniger (31:37). Die Grazerinnen waren im Angriff klar durchschlagskräftiger (50:36).

Askö Linz-Steg-Trainer Roland Schwab: „Die Niederlage geht in Ordnung. Graz hat mehr Leidenschaft gezeigt und sich den Sieg verdient. Dennoch wäre zumindest ein Punktgewinn möglich gewesen. Im zweiten und vierten Satz haben wir viele Chancen leichtfertig vergeben. Graz hatte in einigen Aktionen sicher das Glück des Tüchtigen, aber haben sich dieses auch erarbeitet. Wir müssen die Niederlage rasch abhaken, denn uns erwarten in den kommenden Wochen noch einige schwierige Aufgaben.“

Graz-Kapitänin Eva Dumphart: „Wir haben gewusst, dass wir mit Linz auf Augenhöhe sind und wollten unbedingt gewinnen. In den ersten zwei Sätzen waren wir im Angriff sehr stark, haben sie mit unserer Aggressivität vielleicht auch überrascht. Im dritten Durchgang kam leider der Einbruch, wir fanden aber, als es schon nach einem Tie-Break aussah, zurück ins Spiel und konnten den Sack mit viel Kampf und Emotion zumachen. Der Sieg war natürlich ein wichtiger Schritt Richtung Halbfinale. Den nächsten wollen wir am Samstag mit einem Erfolg über Sokol/Post setzen!“

Der VC Tirol konnte Platz vier festigen, setzte sich beim ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt 3:2 (25:22, 15:25, 25:19, 22:25, 15:10) durch und liegt nun vier Punkte vor den Lindwurmstädterinnen. Der Rückstand auf den drittplatzierten Rekordmeister Sokol/Post beträgt vier Runden vor Ende des Grunddurchgangs bereits acht Punkte. Klagenfurt erzielte mehr Angriffspunkte (55:45) und auch Asse (6:4). Am Block waren die Innsbruckerinnen deutlich überlegen (16:8). Sie begingen auch weniger Eigenfehler (32:37). Topscorerinnen in der Lerchenfeld-Halle waren Jaelyn Keene (18) und Nikolina Bajic (15) bzw. Caroline Lemay (19) und Ingrid Tuntland (17).

Wildcats-Coach Helmut Voggenberger: „Wir haben uns das Leben selbst schwer gemacht: immer dann, wenn wir die Gäste zu einigen Fehlern gezwungen hatten, brachten wir sie mit unerzwungenen Eigenfehlern wieder zurück!“

DenizBank AG VL Women, 14. Runde

11.01.: TI-esssecaffè-volley vs. SG VB NÖ Sokol/Post 0:3 (20:25, 13:25, 21:25)
11.01.: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg vs. SG Prinz Brunnenbau Volleys 3:0 (25:17, 25:15, 28:26)
12.01.: ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt vs. VC Tirol 2:3 (22:25, 25:15, 19:25, 25:22, 10:15)
12.01.: ASKÖ Linz/Steg vs. UVC Holding Graz 1:3 (20:25, 23:25, 25:13, 24:26)
30.01., 20:00: TSV Sparkasse Hartberg vs. SG Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz

15. Runde
18.01., 14:30: VC Tirol vs. ASKÖ Linz/Steg
18.01., 17:30: UVC Holding Graz vs. SG VB NÖ Sokol/Post
18.01., 19:00: SG Prinz Brunnenbau Volleys vs. TSV Sparkasse Hartberg
18.01., 19:00: SG Erzbergmadln VBV Trofaiach/WSV Eisenerz vs. ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt
18.01., 20:30: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg vs. TI-esssecaffè-volley

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SPORTLIVE/PM/RED