Fernduell um letztes Playoff-Ticket

  • 2. Februar 2017

Wie in der DenizBank AG Volley League Men geht auch in der Austrian Volley League Women am Samstag der Grunddurchgang mit der 18. Runde zu Ende. Anders als bei den Männern sind allerdings noch nicht alle sechs Playoff-Tickets vergeben. Denn die PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg muss noch zittern, hat aber sehr gute Karten, ins Viertelfinale einzuziehen.

Die Salzburgerinnen gastieren beim Tabellenletzten TSV Sparkasse Hartberg, der sein Heimspiel dieses Mal in der JUFA-Halle Fürstenfeld austrägt. Mit einem Auswärtssieg zieht das Team von Trainer Ulrich Sernow in Viertelfinale ein, liegt es doch als Sechster zwei Punkte vor der SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz. „Wir wollen an unsere besten Leistungen in diesem langen Grunddurchgang anknüpfen und werden alles versuchen, die maximale Punktzahl und einen Playoff-Platz mit nach Hause zu nehmen“, so Salzburg-Trainer Ulrich Sernow.

Unmittelbar vor Salzburg rangiert der ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt. Die „Wildkatzen“ konnten am vergangenen Wochenende die Playoff-Teilnahme fixieren. Zum Abschluss treffen sie auswärts auf den ASKÖ Linz/Steg. Den Stahlstädterinnen reicht ein Punkt, um endgültig Platz zwei und den damit verbundenen direkten Halbfinal-Einzug sicherzustellen. Trainer Roland Schwab schwört sein Team daher nochmals auf das gemeinsame Ziel ein: „Unsere Mission ist Platz zwei im Grunddurchgang. Dieses Ziel verfolgen wir schon seit einigen Monaten und sind nun kurz davor, es auch zu erreichen. Es geht darum, nochmals alle Kräfte zu mobilisieren und eine konzentrierte Leistung zu zeigen. Klagenfurt hat die Playoff-Qualifikation in der Tasche und kann mit einem weiteren Punkt Platz fünf festigen. Zwei der letzten drei Matches haben sie gewonnen. Sie sind gut drauf und werden unbekümmert loslegen.“

Die Damen der SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz haben noch eine Chance auf Platz sechs. Um diesen zu erreichen, brauchen sie allerdings einen Sieg gegen den überlegenen Tabellenführer und Serienmeister SG VB NÖ Sokol/Post und müssen gleichzeitig auf einen Erfolg Hartbergs über Salzburg hoffen.

Der VC Tirol ist Vierter und kann sich in seinem letzten GD-Spiel gegen den UVC Holding Graz weder verbessern noch verschlechtern. Die Murstädterinnen sind Dritte. Bei drei Punkten in der Fremde wäre sogar noch der Sprung auf Rang zwei möglich. Dazu darf Linz-Steg gegen die Wildcats allerdings nicht mehr als einen Satz gewinnen. „Wir werden alles geben, um in Tirol zu gewinnen und uns für die Niederlage in Graz zu revanchieren. Wenn wir drei Punkte holen, dann sehen wir, was noch möglich ist. Wobei ich eigentlich nicht damit rechne, dass Linz zuhause gegen Klagenfurt verliert“, erklärt die wiedergenesene UVC-Kapitänin Eva Dumphart. Für ihr Team wäre ein Sieg besonders wichtig, um den Sprung ins ÖVV-Cup-Final-4 (11./12. Feburar in Amstetten) mitzunehmen.

Im fünften Spiel des Abends empfängt die TI-apogrossergott-Volley die SG Prinz Brunnenbau Volleys. Die Pergerinnen sind vor den Innsbruckerinnen Achte. „Im Hinblick auf unsere Entwicklung ist jedes Spiel wichtig. Wir werden auch in der Hoffnungsrunde auf Perg treffen, deshalb werden wir versuchen, möglichst viel Information für die kommenden Begegnungen mitzunehmen“, so TI-Coach Benedikt Frank.

Die erste Playoff-Runde (Best-of-3) startet am 25./26. Februar. Es treffen der GD-Dritte auf den -Sechsten und der -Vierte auf den -Fünften. Die Top-2 des Grunddurchgangs steigen direkt ins Halbfinale auf. Der Auftakt zur Hoffnungsrunde erfolgt am 4./5. März.

Austrian Volley League Women, 18. Runde
04.02., 19:00: VC Tirol – UVC Holding Graz
04.02., 19:00: ASKÖ Linz/Steg – ATSC Kelag Wildcats Klagenfurt
04.02., 19:00: SG VB NÖ Sokol/Post – SG VBV Trofaiach/WSV Eisenerz
04.02., 19:00: TI-apogrossergott-Volley – SG Prinz Brunnenbau Volleys
04.02., 19:00: TSV Sparkasse Hartberg – PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg

Ergebnisse und Tabelle
http://www.volleynet.at/Ligen/18244 – ÖVV/HAC/PM/RED