Europapokal im Mühlviertel: Challenge Cup-Wild Card an Prinz Brunnenbau Volleys

  • 4. Juni 2018

Nach der besten Saison der Vereinsgeschichte mit dem fünften Platz in der Austrian Volley League und dem Erreichen des Final-4 im Austrian Volley Cup beginnt in der kommenden Saison ein neues Abenteuer für die SG Prinz Brunnenbau Volleys aus Perg. Die Mühlviertlerinnen erhielten eine Wild Card für den CEV Challenge Cup.

„Damit schlagen wir ein neues Kapitel in der Vereinsgeschichte auf. Als erster Verein aus dem Mühlviertel sind wir in einer Weltsportart im Europacup dabei. Das ist schon richtig klasse, bedenkt man, dass wir in unsere erst vierte Bundesligasaison gehen“, freute sich Sportdirektor Josef Trauner.

Nach der Nichtmeldung der SG Kelag Klagenfurt, SG VB NÖ Sokol/Post und von ASKÖ Linz/Steg bekamen die Machländerinnen vom ÖVV die Anfrage, ob sie am Europacup teilnehmen wollen. „Wir haben uns sofort abgestimmt und es war schnell klar, dass wir zusagen. Das ist eine tolle Chance für unsere Mannschaft und ein unglaubliches Ereignis für die Region. Wir dürfen die Heimspiele in der Donauwell-Arena austragen und werden in Topveranstaltungen investieren“, erklärte Trauner.

Die Spieltermine werden voraussichtlich in der ersten und zweiten Novemberwoche sein. Der Gegner wird Ende Juni zugelost. „Wir sind schon sehr weit in der Kaderplanung für die nächste Saison und haben unsere Ziele bereits definiert. Wir wollen ins AVL-Playoff und ins Cup-Final-4. Vielleicht öffnet ja der Europapokal noch den einen oder anderen Kontakt zu neuen Spielerinnen, denn immerhin sind wir neben Meister UVC Holding Graz das zweite österreichische Damenteam auf europäischer Bühne“, berichtete Trauner.

(PM/RED)