„Schwierig, wenn man nicht weiß, wie es weitergeht“

  • 29. März 2020

Als  wegen der Coronakrise der Reiseverkehr vor zwei Wochen mehr und mehr stillgelegt wurde, wurde auch Sabrina Müller bei der Heimreise vom ÖVV organisatorisch unterstützt. So wie alle im Ausland engagierten NationalteamspierInnen, die dies wollten. Wie geht es der Mittelblockerin nun in Zeiten der im Kampf gegen Corona notwendigen Beschränkungen? Wir haben nachgefragt.

„Meinem Umfeld und mir geht es sehr gut. Ich bin sehr froh, dass ich nun schon seit zwei Wochen in Österreich bin“, betont Müller, die noch bei Targoviste (ROU) unter Vertrag steht. „Meine Familie und ich haben das Glück, dass wir ein Haus mit Garten haben. Da kann man sich frei bewegen. Auch was das Training betrifft, ist es ein Vorteil, sehr viel draußen machen zu können. Vom Nationalteam sind wir ja mit einem täglichen Trainingsprogramm sehr gut versorgt.“

Ihr Klub habe bis zuletzt darum gekämpft, dass die Meisterschaft nicht abgebrochen, sondern der Spielbetrieb nach hinten verschoben wird. „Gestern aber“, erklärte Müller am Sonntag, „habe ich nun die Info erhalten, dass die Saison abgebrochen wird.“ Was zur Folge hat, dass ihr Vertrag nur noch bis 1. April läuft. „Jetzt hoffe ich, dass man bald wieder richtig trainieren kann, weil es sich irgendwie nicht richtig anfühlt, jetzt daheim zu sein, auch wenn es zur Zeit so am besten ist. Natürlich ist es auch schwierig, die Motivation aufrecht zu erhalten, wenn man nicht weiß, wann es weitergeht und wie es weitergeht. Deshalb hoffe ich, dass wir bald – isoliert – trainieren können und dass das Nationalteam bald (unter Neo-Teamchef Jan de Brandt, Anm.) zusammentreffen kann…“

SPORTLIVE