Bergers Weg zurück

  • 3. Dezember 2018

„Ich bin gerade am Weg retour nach Perugia, war gerade in Mailand bei Dr. Fabrizio Giudici zur Nachuntersuchung. Soweit sind die Ärzte mit meinem Heilungsverlauf zufrieden“, erklärt ÖVV-Superstar Alexander Berger, der im Oktober von Dr. Giudici, einem der drei besten Rückenspezialisten Italiens, wegen eines Bandscheibenvorfalls operiert worden war. „Es geht mir gut. Ich bin auch schmerzfrei.“

Derzeit befindet sich Österreichs erster italienischer Volleyball-Meister auf dem Weg zurück ins Dress von Sir Safety Conad Perugia. Die Arbeit am Comeback hat es in sich. Berger: „Die ersten zwei Wochen nach der Operation war ich sozusagen ein Pflegefall. Da stand absolute Schonung auf der Tagesordnung. Ich konnte weder Auto fahren noch zu lange stehen oder sitzen… Seit zwei Wochen“, so der 30-jährige Oberösterreicher, „bin ich nun täglich am Vormittag fast zwei Stunden im Wasser. Am Nachmittag steht dann die nächste Therapie am Programm und nebenbei werden die Muskeln via Compex (Stromtherapie, Anm.) wieder reanimiert. Der weitere Verlauf ist ähnlich, nur dass ich mit Übungen im Kraftraum beginnen darf. Natürlich muss ich jegliche Belastung der Wirbelsäule vermeiden, also nur mit eigenem Körpergewicht arbeiten. Wann ich definitiv wieder am Feld stehen werde, kann man nicht mit einem Datum beantworten, es hängt natürlich alles davon ab, wie die Reha verläuft…“

Während Berger am Comeback arbeitet, haben seine Nationalteam-Kollegen schon den 5. Jänner 2019 im Hinterkopf. An diesem Tag trifft die österreichische Nationalmannschaft in einem vorentscheidenden EM-Qualifikations-Spiel im Raiffeisen Sportpark Graz (Tickets!) auf Albanien. Bei einem Sieg ist man der EM schon sehr nahe…

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