AVL Women: SG VB NÖ Sokol/Post und ASKÖ Linz-Steg voran

  • 14. Oktober 2017

Am Wochenende stand die zweite Runde in der Austrian Volley League Women auf dem Programm. Mit Serienmeister SG VB NÖ Sokol/Post, Askö Linz-Steg und der SG Kelag Klagenfurt fuhren drei Teams ihren bereits zweiten Sieg ein, liegen in dieser Reihenfolge auch an der Tabellenspitze. Den ersten Saisonerfolg verzeichneten der UVC Holding Graz und VC Tirol.

ASKÖ Linz-Steg unterstrich gegen TI-Fun-Box-Volley die Heimstärke im Georg von Peuerbach-Gymnasium. Die Vorentscheidung fiel im zweiten Durchgang, als die Stahlstädterinnen einen 18:22-Rückstand in einen 25:22-Erfolg verwandelte. Im dritten Satz legten sie nochmals zu und gewannen schließlich 3:0 (25:23, 25:22, 25:13).

„Der zweite Satz war natürlich der Schlüssel. In allen Phasen, in denen wir konsequent serviert und blockiert haben, waren wir überlegen. Im zweiten Durchgang haben wir mit dem Feuer gespielt. Unterm Strich ist dieser Sieg gegen ein risikofreudiges Team viel wert. Wir haben jedoch viele Bereiche, an denen wir arbeiten müssen. Ab Dienstag werden wir das tun“, berichtete Linz-Steg-Coach Roland Schwab.

Die SG Kelag Klagenfurt setzte sich bei der PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg 3:0 (25:18, 25:22, 25;20) durch und hält bei fünf Punkten. Salzburgs Co-Trainer Stephan Hirschbrich: „Das Spiel war von langen Ballwechseln geprägt und hart umkämpft. Letztlich waren die Klagenfurterinnen am Service besser und auch am Block (6:12 Punkte, Anm.).“

Den ersten Saisonsieg fuhren die Damen des UVC Holding Graz ein. Vor einer Woche hatten sich diese noch in einem dramatischen Spiel den Wildkatzen aus Klagenfurt in fünf Sätzen geschlagen geben müssen. Im ersten Heimspiel lief es für die Murstädterinnen allerdings wunschgemäß. Sie setzten sich im Duell mit der SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg/Schwertberg 3:1 (25:23, 25:16, 21:25, 25:20) durch. „Die Pergerinnen machten uns aber das Leben schwer, zeigten eine tolle Defensivleistung. So benötigten wir oft zwei, drei Anläufe, um den Ball endlich auf den Boden zu bekommen“, resümierte Graz-Libera Bettina Schröttner.

Perg-Kapitänin Sabrina Enzinger erklärte, dass mehr möglich gewesen wäre. „Wir haben lange auf Augenhöhe mit Graz gekämpft. Leider gingen die langen Rallyes aber immer an die Grazerinnen“, berichtete Enzinger. Die „Prinzessinnen“ kämpfen noch immer damit, die verletzte Mittelblockerin Julia Gasselseder zu ersetzen. Erneut übernahm die Rolle im Zentrum Außenangreiferin Sanda Gavric. „Sie hat es in der Mitte richtig gut gemacht“, lobte die Perg-Kapitänin.

Der VC Tirol war am Sonntag im Duell mit dem TSV Sparkasse Hartberg dominierend. Das Team von Headcoach Michael Jensen jubelte nach 70 Minuten über einen 3:0 (25:19, 25:20,)-Heimsieg. Zum Auftakt hatte der VCT gegen Askö Linz-Steg verloren. Hartberg muss noch auf den ersten Satzgewinn warten.

Serienmeister SG VB NÖ Sokol/Post gastierte zum Abschluss der Runde beim VBV Trofaiach und wurde seiner Favoritenrolle vollauf gerecht, gewann in 70 Minuten 3:0 (25:19, 25:10, 25:20). „Es sind heute zwei junge Teams aufeinandergetroffen. Die beiden Legionärinnen des Meister haben mit ihrer Routine im Endeffekt deutlich den Ausschlag gegeben. Bei uns ist noch etwas der Wurm drinnen, wir sind aber auch noch nicht komplett“, erklärte Trofaiach-Trainer Olaf Mitter.

Austrian Volley League Women, 2. Runde
14.10.: ASKÖ Linz-Steg – TI-Fun-Box-Volley 3:0 (25:23, 25:22, 25:13)
14.10.: UVC Holding Graz – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg/Schwertberg 3:1 (25:23, 25:16, 21:25, 25:20)
14.10.: PSV Volleyballgemeinschaft Salzburg – SG Kelag Klagenfurt 0:3 (18:25, 22:25, 20:25)
15.10.: VC Tirol – TSV Sparkasse Hartberg 3:0 (25:19, 25:20, 25:10)
15.10.: VBV Trofaiach – SG VB NÖ Sokol/Post 0:3 (19:25, 10:25, 20:25)

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