Amstetten und Waldviertel für NÖ-Derby bestens gerüstet

  • 7. Februar 2018

Die beiden niederösterreichischen DenizBank AG Volley League-Teams fuhren am Mittwoch souveräne Heimsiege ein. ÖVV Cup-Champion SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys schlug den UVC Holding Graz 3:0 (25:13, 25:21, 25:17) und verteidigte so Platz zwei hinter dem überlegenen Tabellenführer SK Posojilnica Aich/Dob. Die SG Union Raiffeisen Waldviertel ist Amstetten allerdings weiterhin auf den Fersen. Die Nordmänner gaben sich im Duell mit Schlusslicht UVC Weberzeile Ried im Innkreis keine Blöße, kamen in der Stadthalle Zwettl zu einem 3:0 (25:17, 25:15, 25:20)-Erfolg. Der Kampf um Platz zwei im Grunddurchgang und eine damit verbundene gute Ausgangslage im Playoff geht am Sonntag in die nächste Runde. Dann gastiert Waldviertel in Amstetten. Die beiden Teams trennt nur ein Punkt, die Nordmänner haben allerdings erst 17 Partien und damit zwei Spiele weniger ausgetragen.

„Das war eine sehr gute Leistung. Wir waren am Block überlegen (11:1 Punkte, Anm.), hatten auch beim Service klare Vorteile (7:1 Asse). Wenn wir so spielen, können wir jeden Gegner in dieser Liga schlagen“, freute sich VCA-Diagonalangreifer Thomas Tröthann, der mit 327 Punkten die Scorerwertung der DenizBank AG VL anführt. Amstetten hatte gegen Graz auch bei den Angriffspunkten die Nase vorne (42:35) und beging einen Fehler weniger (14:15). Dementsprechend zufrieden zeigte sich VCA-Sportdirektor Michael Henschke: „Das war eine konzentrierte Leistung vom Anfang bis zum Ende. Wir haben ein Zeichen gesetzt, auch was das ÖVV Cup-Final4 Anfang März anbelangt!“ Und zum bevorstehenden NÖ-Derby: „Wer da nicht in die Halle kommt, verpasst was. Das wird ein heißes Match!“

Graz-Mittelblocker Clemens Unterberger: „Mit so einer Eigenfehlerquote und kaum Blocks und Verteidigungen hat man in Amstetten keine Chance. Tröthann war nicht zu stoppen. Wir müssen weiter arbeiten und wieder zu unserer Form finden.“

Die Waldviertler waren nach dem 3:0 über Ried naturgemäß bester Laune. Trainer Zdenek Smejkal konnte den gesamten Kader zum Einsatz bringen. Sein Team erwies sich als klar überlegen: Angriffspunkte 41:25, Asse 6:1, Blocks 11:3. Einzig Eigenfehlern beging Ried weniger (17:23). „Das war die Pflicht. Am Sonntag soll in Amstetten die Kür folgen. Der Fokus ist bereits voll auf das NÖ-Derby gerichtet“, stellte Smejkal klar.

Im dritten Mittwochsspiel feierte der VBC TLC Weiz einen 3:2 (27:25, 26:24, 20:25, 28:30, 15:13)-Auswärtssieg beim VBK Klagenfurt und übernahm wieder Platz fünf von den Wörther-See-Löwen. „Es war ein echtes Kampfspiel, in dem uns nicht viel aufgegangen ist. Jeder Satz war sehr eng. Wenigstens hat es noch zu einem Punkt gereicht, nachdem wir im vierten Satz bereits 21:24 zurückgelegen waren, resümierte“, WSL-Managerin Karin Frühbauer.

DenizBank AG Volley League

07.02.: SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys – UVC Holding Graz 3:0 (25:13, 25:21, 25:17)
Topscorer: Thomas Tröthann 22, Max Landfahrer 11, Lukas Scheucher 8 bzw. Max Auste 9, Felix Koraimann 8, Michael Murauer 6

07.02.: SG Union Raiffeisen Waldviertel – UVC Weberzeile Ried im Innkreis 3:0 (25:17, 25:15, 25:20)
Topscorer: Matiss Gabdullins 16, Rudinei Boff 12, Leo Schober 10 bzw. Tomasz Rutecki 16, Christoph Berger 5, Sebastian Hirrschinger 4

07.02.: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt – VBC TLC Weiz 2:3 (25:27, 24:26, 25:22, 30:28, 13:15)
Topscorer: Simon Frühbauer 24, Markus Schloffer 20, David Petschnig 12 bzw. Grzegorz Szumielewicz 23, Reinhard Hölzel 18, Stefan Haller 11

09.02., 20:00: VBC TLC Weiz – UVC Weberzeile Ried im Innkreis
10.02., 19:00: SK Posojilnica Aich/Dob – VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt
11.02., 17:00: SG VCA Amstetten NÖ/hotVolleys – SG Union Raiffeisen Waldviertel

Topscorer DenizBank AG Volley League
1. Thomas Tröthann (Amstetten/h) 327
2. Matiss Gabdullins (Waldviertel) 318
3. Grzegorz Szumielewicz (Weiz) 298
4. Maximilian Auste (Graz) 283
5. Kemal Imsirovic (Weiz) 237

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