CEV Cup: Grazerinnen punkten in Ostrava

  • 28. November 2018

Österreichs Damen-Meister UVC Holding Graz hat am Mittwochabend im Kampf um ein CEV Cup-Achtelfinalticket einen Auswärtspunkt eingefahren, der Gold wert sein könnte. Kapitänin Eva Dumphart und Co. mussten sich im ersten Duell mit TJ Ostrava in Tschechien nach hartem Kampf und 130 Minuten 2:3 (26:28, 25:16, 25:18, 15:25, 9:15) geschlagen geben.

Topscorerinnen waren Tereza Diatkova (16 Punkte) und Vilte Makauskaite (15) bzw. Anja Dörfler (21) und Eva Dumphart (12). Angriffspunkte 42:49, Asse 13:16, Blockpunkte 7:7, Eigenfehler 28:40. Dörfler: „Wir haben phasenweise wieder sehr gut gespielt, konnten aber unser Topniveau nicht das ganze Spiel halten. Wichtig ist aber, dass wir einen Punkte holen konnten. In uunserem Raiffeisen Sportpark wollen wir den Aufstieg fixieren.“ Dazu ist am 6. Dezember ein Sieg in drei oder vier Sätzen notwendig. Im Falle eines 3:2-Erfolgs muss ein Golden Set die Entscheidung bringen.

Österreichs Nummer eins bei den Männern, der SK Posojilnica Aich/Dob steigt ebenfalls in Tschechien in den CEV Cup ein, trifft am Donnerstag auf Dukla Liberec. Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu: „En schwieriger Gegner, eine Top-Mannschaft!“

Bereits am Dienstag zog Union Raiffeisen Waldviertel in der Stadthalle Zwettl gegen Ford Store Levoranta Sastamala 0:3 (20:25, 17:25, 16:25) den Kürzeren. Der finnische Meister und Ex- Klub von ÖVV-Teamlibero Florian Ringseis stand in der vergangenen Saison in der Champions League-Gruppenphase. Das Retourmatch steigt am Dienstag.

Keine Erfolgserlebnisse im Challenge Cup

FOTO © Reinhard Eisenbauer

FOTO © Reinhard Eisenbauer

Die Damen der SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg schlugen sich bei ihrer Europapokal-Premiere wacker, unterlagen aber im Hinspiel des Challenge Cup-Sechzehntelfinales in ihrer Donauwell-Arena Vero Volley Monza 0:3 (19:25, 23:25, 20:25). Im Kader des italienischen Serie A1-Teams stehen Weltmeisterinnen, Champions League-Siegerinnen, EM- und Olympia-Medaillen-Gewinnerinnen. Trainer Monzas ist Miguel Angel Falasca, 2007 mit Spanien Europameister.

„Wir haben ein wirklich tolles Match gespielt. Ich hätte nie erwartet, dass es so knapp wird. Zu der Leistung und der Stimmung in der vollen Donauwell-Arena fehlen mir einfach die Worte“, berichtete Martyna Walter. Perg-Kapitänin Diana Mitrengova ergänzte: „Ich bin sehr stolz auf uns. Es war ein echt cooles Match, wir haben alles gegeben. Die Atmosphäre war einfach sensationell!“

Topscorerinnen waren Martyna Walter (14) und Diana Mitrengova (13) bzw. Edina Begic (18) und Marika Bianchini (14). Angriffspunkte 40:50, Asse 10:6, Blockpunkte 2:4, Eigenfehler 15:10. Das Rückspiel geht am Dienstag in Monza in Szene.

Für die SG VCA Amstetten NÖ gab es bei Savo Volley Kuopio nichts zu holen. Der ÖVV-Cupsieger musste sich in Finnland 0:3 (14:25, 19:25, 8:25) geschlagen geben. Topscorer waren Olli-Pekka Ojansivo und Andrus Raadik ( je 17) bzw. Arthur Darmois (9) und Camaron Branch (6). Angriffspunkte 42:21, Asse 8:3, Blockpunkte 10:7, Eigenfehler 10:15.

„Kuopio hat sich als der befürchtet starke Gegner präsentiert. Sie haben einen guten Kader und sind in ihrer Liga noch ungeschlagen“, berichtete VCA-Sportdirektor Michael Henschke. Seine Mannschaft musste in Kuopio in allen Sätzen einem frühen Rückstand nachlaufen: „Aus solchen Spielen kannst du nur die positiven Aktionen mitnehmen. Im zweiten Satz haben wir gut dagegengehalten. Das muss der Ansatz für das Rückspiel am kommenden Dienstag sein. Ich glaube an meine Jungs und wir werden versuchen, das Beste rauszuholen.“

Auch das Herren-Team des UVC Holding Graz blieb ohne Satzgewinn, verlor das Heimspiel gegen Hapoel Yoav Kfar Saba aus Israel 0:3 (18:25, 20:25, 26:28) und steht damit in einer Woche auswärrts ebenfallls mit dem Rücken zur Wand. Topscorer: Lorenz Koraimann (9), Tiago Pereira, Michael Murauer und Ulve Steidl (je 8) bzw. Enardo Gomez und Sebastian Devash (je 13). Angriffspunkte 39:34, Asse 4:4, Blockpunkte 6:8, Eigenfehler 32:15.

„Uns war bewusst, dass wir gegen dieses starke Team unser bestes Volleyball zeigen müssen. Das war leider nur im dritten Satz der Fall, aber wir sind nicht weit weg. Im Rückspiel werden wir noch einmal alles versuchen, vielleicht gelingt uns ja ein Volleyball-Wunder“, so Lorenz Koraimann. Auch Manager Frederick Laure blickte unmittelbar nach der Niederlage bereits Richtung Israel: „Wir haben dort nichts mehr zu verlieren und können befreiter aufspielen.“

CEV Cup, Sechzehntelfinale

Damen

28.11.: TJ Ostrava (CZE) – UVC Holding Graz 3:2 (28:26, 16:25, 18:25, 25:15, 15:9)
06.12., 19:00: UVC Holding Graz – TJ Ostrava (CZE)

Herren

27.11.: Union Raiffeisen Waldviertel – Ford Store Levoranta Sastamala (FIN) 0:3 (20:25, 17:25, 16:25)
04.12., 17.30: Ford Store Levoranta Sastamala (FIN) – Union Raiffeisen Waldviertel

29.11., 18:00: Dukla Liberec (CZE) – SK Posojilnica Aich/Dob
06.12., 19:00: SK Posojilnica Aich/Dob – Dukla Liberec (CZE)

Challenge Cup, Sechzehntelfinale

Damen

28.11.: SG Prinz Brunnenbau Volleys – Vero Volley Monza (ITA) 0:3 (19:25, 23:25, 20:25)
04.12., 20:00: Vero Volley Monza (ITA) – SG Prinz Brunnenbau Volleys

Herren

28.11.: Savo Volley Kuopio (FIN) – SG VCA Amstetten NÖ 3:0 (25:14, 25:19, 25:8)
04.12., 19:00: SG VCA Amstetten NÖ – Savo Volley Kuopio (FIN)

28.11.: UVC Holding Graz – Hapoel Yoav Kfar Saba (ISR) 0:3 (18:25, 20:25, 26:28)
05.12., 18.30: Hapoel Yoav Kfar Saba (ISR) – UVC Holding Graz

(SPORTLIVE)