Meister Aich/Dob nach Sieg über Ried am Samstag gegen Graz

  • 22. Januar 2020

Meister SK Zadruga Aich/Dob hat in seinem dritten Spiel in der Oberen Setzrunde der DenizBank AG VL Men den zweiten Sieg eingefahren, wurde Mittwochabend der Favoritenrolle gegen Außenseiter UVC Weberzeile Ried gerecht und gewann in der JUFA-Arena Bleiburg in nur 63 Minuten 3:0 (25:20, 25:12, 25:18). Bei den Kärntnern fehlte Max Landfahrer krankheitsbedingt, dafür kam Neuzugang Kyril Krasneuski bereits zum Einsatz.

Thomas Tröthann (18) und Victor Miranda de Alcantara (16) bzw. Tomasz Rutecki (15) und Sokratis Charalampidis (7) waren die Topscorer. Angriffspunkte 46:32 (65:45 Prozent), Asse 9:0, Blockpunkte 6:6 und Eigenfehler 12:14. Der Titelverteidiger hält nun wie Vizemeister Union Raiffeisen Waldviertel bei acht Punkten, hat aber ein Spiel mehr ausgetragen.

„Es war eine solide Leistung, mit der man in Anbetracht der drei Abgänge und der deshalb notwendigen Umstellungen zufrieden sein kann. Krasneuski ist sozusagen direkt vom Flughafen in die Halle gekommen und hat gleich acht Punkte erzielt… Es geht Schritt für Schritt aufwärts“, berichtete Aich/Dob-Sportdirektor Martin Micheu.

„Als ich heute erfahren musste, dass mit Niklas Stooß und Sandro Jajtic zwei Spieler ausfallen würden, hatte ich schon während der Fahrt nach Bleiburg etwas Bauchweh“, so Ried-Coach Dominik Kefer nach der klaren Niederlage. Mittelblocker Felix Breit resümierte enttäuscht: „Was soll man da sagen? Selbst in Bestbesetzung wäre es heute extrem schwierig geworden. Obwohl wir wirklich alles gegeben haben, hatten wir einfach keine Chance.“

Bereits am Samstag hat Aich/Dob erneut Heimvorteil, empfängt Cupsieger UVC Holding Graz. Micheu: „Das wird sicherlich ein ganz anderes Spiel!“ Die Murstädter konnten in zwei von drei Saisonduellen punkten. „Wir wissen, dass wir auch auswärts gegen sie bestehen können und wollen so viele Punkte wie möglich mit nach Hause bringen. Die Setzrunde ist sehr spannend und wir haben noch alle Möglichkeiten”, erklärt Graz-Mittelblocker David Reiter. Sein Coach Robert Koch: „In den vergangenen  Wochen hatten wir kleine gesundheitliche Probleme, aber es sind alle Spieler auf dem Weg der Besserung. Wenn wir alle fit bekommen, haben wir eine Chance und können auch in Bleiburg gewinnen.“

In der Unteren Setzrunde stehen am Wochenende drei Spiele auf dem Programm. Der in dieser Saison noch punktelose Aufsteiger TJ Sokol Wien V empfängt am Samstag Tabellenführer VCA Amstetten NÖ. „Sokol ist eine sehr junge und dadurch gefährliche Mannschaft. Ich erwarte von meinen Spielern, dass sie von Beginn bis zum Ende der Partie voll konzentriert sind. Wir müssen die Ergebnisse der vergangenen Wochen bestätigen, gegen Sokol gewinnen, wenn wir den ersten Platz auch am Ende der Setzrunde inne haben wollen“, erklärt VCA-Sportdirektor Michael Henschke.

Im zweiten Samstagsspiel gastieren die die Wörther-See-Löwen Klagenfurt beim VBC TLC Weiz. „Wir wollen unbedingt mit drei Punkten im Gepäck die Heimreise antreten, um die Chance auf den fünften Endrang weiter hoch halten zu können“, stellt WSL-Kapitän Simon Frühbauer klar. Am Sonntag treffen Weiz und Sokol aufeinander.

DenizBank AG VL Men

Obere Setzrunde

22.01.: SK Zadruga Aich/Dob vs. UVC Weberzeile Ried/Innkreis 3:0 (25:20, 25:12, 25:18)
25.01., 19:00: SK Zadruga Aich/Dob vs. UVC Holding Graz

Tabelle
, Ergebnisse und Match-Stats, Spielplan

Untere Setzrunde

25.01., 17:00: TJ Sokol Wien V vs. VCA Amstetten NÖ
25.01., 17:00: VBC TLC Weiz vs. VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt
26.01., 17:00: VBC TLC Weiz vs. TJ Sokol Wien V

Tabelle
, Ergebnisse und Match-Stats, Spielplan

Men’s MEVZA League

27.01., 19:00: Union Raiffeisen Waldviertel (AUT) vs. Calcit Volley Kamnik (SLO)
01.02., 18:00: ACH Volley Ljubljana (SLO) vs. SK Zadruga Aich/Dob (AUT)

mevza.org

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