Klagenfurt festigt Platz vier, Weiz feiert ersten Sieg

  • 26. Oktober 2019

Die Wörther-See-Löwen Klagenfurt feierten in der fünften Runde des DenizBank AG VL Men-Grunddurchgangs den dritten Sieg, gewannen ihr Heimspiel gegen den VCA Amstetten NÖ 3:1 (25:14, 21:25, 25:20, 25:22) und festigten so Platz vier. Topscorer waren Simon Frühbauer (24) und Arwin Kopschar (18) bzw. Franco Slomp-Drago und Keaton Strom (je 12). Die Kärntner erzielten 14 Angriffspunkte mehr (52:38) und übten auch mit dem Service wesentlich größeren Druck aus (11:3 Asse). So waren die zwei Blockpunkte weniger (9:11) und die höhere Eigenfehlerzahl (29:24) zu verschmerzen.

„Es war ein richtig lässiges Spiel, wir sind alle sehr zufrieden. Die Mannschaft steigert sich von Woche zu Woche, von Spiel zu Spiel und hat noch viel Potential. Die Entwicklung stimmt uns jedenfalls sehr zuversichtlich. Positiv ist natürlich auch, dass Kapitän Simon Frühbauer seine Form wieder gefunden hat, wie er mit 24 Punkten eindrucksvoll unter Beweis stellen konnte“, freute sich WSL-Managerin Karin Frühbauer.

Amstettens Sportdirektor Michael Henschke gratulierte fair den Siegern, fand aber danach für die Leistung seines Teams deutliche Worte: „So dürfen wir uns nicht präsentieren. Ich muss jetzt ein paar Nächte darüber schlafen und überlegen, wie wir weitermachen. So wie heute jedenfalls nicht!“

Das neuformierte Team des VCA rutschte auf Platz sieben ab, da der VBC TLC Weiz bei Aufsteiger TJ Sokol Wien V mit 3:0 (27:25, 25:21, 25:22) den ersten Saisonsieg verbuchen konnte. Damit sind nur noch die Wiener sieglos. Weiz war beinahe in allen Elementen besser: Angriffspunkte 41:34, Blockpunkte 5:3 und Eigenfehler 19:26. Bei den Assen hieß es allerdings 12:5 für Sokol. Topscorer (aus Sicht der Gastgeber) waren Clemens Ecker (20) und Boris Nikolic (9) bzw. Jose Vieira da Vinha (17) und Lukas Scheucher (11).

„Wir sind technisch und körperlich sicher nicht unterlegen, aber einfach im Kopf noch nicht bereit, auf diesem Niveau zu gewinnen. Ich hätte mir schon mehr erhofft und es wäre sicher auch mehr drin gewesen, daher tut die klare Niederlage richtig weh“, resümierte Sokol-Kapitän Florian Weikert.

Waldviertel empfängt am Sonntag Ried

Am Sonntag gastiert der UVC Weberzeile Ried/Innkreis bei Vizemeister Union Raiffeisen Waldviertel (17 Uhr). „Wir wollen uns von unserer besten Seite präsentieren, gehen nach dem klaren Derbysieg auch mit viel Selbstvertrauen in dieses Heimspiel. Man kann gespannt sein, welche Startaufstellung Coach Zdenek Smejkal aufs Feld schickt“, so URW-Manager Werner Hahn, dessen Team bei einem ausgetragenen Spiel weniger sieben Punkte hinter Titelverteidiger SK Zadruga Aich/Dob auf Rang zwei liegt.

Die Rieder Volleyballer halten nach erst drei Spielen bei drei Punkten. „Wir haben eine neue Mannschaft zusammengestellt und es braucht einfach seine Zeit. Außerdem war Niki Stooß verletzt, dann kam noch der Ausfall von Markus Berger hinzu. Ich denke, unsere direkten Gegner sind Weiz, Klagenfurt, Sokol und Amstetten. Graz, Aich/Dob und Waldviertel werden auch heuer wieder nur schwer zu knacken sein“, analysiert UVC Ried-Boss Roman Lutz.

DenizBank AG VL Men

23.10.: UVC Holding Graz vs. SK Zadruga Aich/Dob 1:3 (25:27, 26:24, 19:25, 13:25)
26.10.: VBK Wörther-See-Löwen Klagenfurt vs. VCA Amstetten NÖ 3:1 (25:14, 21:25, 25:20, 25:22)
26.10.: TJ Sokol Wien V vs. VBC TLC Weiz 0:3 (25:27, 21:25, 22:25)
27.10., 17:00: Union Raiffeisen Waldviertel vs. UVC Weberzeile Ried/Innkreis

Tabelle, Ergebnisse und Match Stats, Spielplan

Team- und Spieler-Stats


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SPORTLIVE/PM/RED