Askö Linz-Steg erstmals AVL-Champion

  • 20. April 2019

Askö Linz-Steg ist erstmals österreichischer Damen-Volleyballmeister! Die Stahlstädterinnen gewannen Samstagabend auch das dritte AVL-Finalduell mit Herausforderer SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg, siegten in der Amstettner Johann-Pölz-Halle in 114 Minuten 3:1 (25:23, 25:23, 23:25, 25:16). Linz-Steg war das dominierende Team der Saison, verlor nur ein Meisterschaftsspiel und wurde im Februar auch ÖVV-Cupsieger.

Topscorerinnen waren Nikolina Maros (21), Sofia Lavin (11), Patricia Teufl und Samantha Cash (je 9) bzw. Jordan Tucker (22), Diana Mitrengova (19) und Martyna Walter (14). Linz-Steg erzielte weniger Angriffspunkte (43:47) und Asse (5:6), hatte bei den Blockpunkten die Nase vorne (15:11) und beging weniger Eigenfehler (23:35).

© PHOTO PLOHE

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Linz-Steg-Trainer Roland Schwab: „Die Freude ist riesengroß. Perg hat uns wieder voll gefordert, war ein würdiger Gegner, der eine tolle Saison gespielt hat. Drei Sätze waren sehr eng, im vierten wir kompromisslos. Wir wollten es auch mit einem Ausrufezeichen beenden. Wir haben einmal mehr als Team gewonnen. Der breite Kader war die gesamte Saison unsere Stärke und das hat sich wieder bezahlt gemacht. Der Weg hierher hat schon vor drei Jahren begonnen. Der Kern des Teams wurde damals geformt. Der Aufwand, den wir rund um die Finalserie betrieben, hat sich ausgezahlt. Alles war minutiös geplant.“

Linz-Steg-Topscorerin Nikolina Maros: „Es war unglaublich knapp,  nur der letzte Satz nicht. Ein gutes Spiel von beiden Seiten. Wir haben gewusst, dass es heute noch einmal hart wird. Jetzt muss ich erst realisieren, was wir geleistet haben und dann gibt es vollen Fokus aufs Nationalteam.“

Linz-Steg-Aufspielerin Victoria Deisl: „Es ist unglaublich, dass wir das geschafft haben!“

Linz-Steg-Manager Andreas Andretsch: „Das Double ist Lohn für die harte Arbeit, die alle geleistet haben. Unser Fanklub war gewaltig, hat das Team enorm unterstützt. Die Erfolge wären ohne unseren treuen Partnern und der öffentlichen Hand nicht möglich gewesen. Das Trainerteam hat es verstanden, die Spielerinnen nahezu perfekt zu führen. Alle hatten das große Ziel stets im Blick!“

Perg-Außenangreiferin Martyna Walter: „Linz hat heute viel Druck gemacht. Wir sind auch über den zweiten Platz glücklich. Wir haben uns immer gegenseitig gepusht.“

Perg-Außenangreiferin Diana Mitrengova: „Heute haben wir ein bisschen mehr Fehler als Linz begangen. Wir haben junge Mädels, die erstmals ein Finale erlebt haben.“

TI-Volley legt in Relegation vor

TI-TANTUM-volley ist der erste Schritt Richtung Aufstieg in die AVL Women gelungen. Die Innsbruckerinnen gewannen das erste Relegationsduell mit der SG Union Bisamberg/Hollabrunn 3:0 (25:20, 25:15, 26:24). Die Niederösterreicherinnen waren im Vorjahr in die höchste Spielklasse aufgestiegen, konnten aber in der AVL kein Match gewinnen. „Unsere Spielerinnen waren sehr fokussiert, wollten diesen Sieg unbedingt. Im dritten Satz lagen wir 19:22 zurück, konnten aber ausgleichen und dann unseren zweiten Matchball nutzen. Wir haben alle eine Riesenfreude“, erklärt TI-Obmann Michael Falkner. Das zweite Match der „Best-of-3“-Serie steigt am kommenden Samstag. Das erste Relegationsspiel zwischen den steirischen Klubs TSV Sparkasse Hartberg und ATSE Graz kommt erst am 1. Mai zur Austragung.

Austrian Volley League Women

Finalserie (best-of-5) in Johann-Pölz-Halle

06.04.: ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg 3:1 (25:22, 17:25, 25:20, 25:17)
13.04.: SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg – ASKÖ Linz-Steg 2:3 (25:20, 15:25, 25:16, 9:25, 13:15)
20.04.: ASKÖ Linz-Steg – SG Prinz Brunnenbau Volleys Perg 3:1 (25:23, 25:23, 23:25, 25:16)

Relegation (best-of-3)

20.04.: TI-TANTUM-volley – SG Union Bisamberg/Hollabrunn 3:0 (25:20, 25:15, 26:24)
27.04., 15:30: SG Union Bisamberg/Hollabrunn – TI-TANTUM-volley

falls notwendig
01.05., 16:00: TI-TANTUM-volley – SG Union Bisamberg/Hollabrunn

01.05., 18:00: TSV Sparkasse Hartberg – ATSE Graz
04.05., 15:00: ATSE Graz – TSV Sparkasse Hartberg

falls notwendig
05.05., 18:00: TSV Sparkasse Hartberg – ATSE Graz

SPORTLIVE/PM/RED